Referenzen

Köln - Aachen

Bauvorhaben: ABS 4, 2. Ausbaubereich, 1. Baustufe, PFA 2, Bauabschnitt Aachen-Rothe Erde, Strecke 2600 (Köln Hbf. - Aachen Hbf.), km 65,016 bis km 68,600, Erweiterung Bahnkörper.

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme

Im Auftrag der DB Netz AG, Regionalbereich West und im Zuge der ABS 4 ist auf der Strecke 2600 Köln Hbf. - Aachen Hbf. im Bauabschnitt Aachen-Rothe Erde (2. Ausbaubereich, 1. Baustufe, PFA 2) zwischen dem Haltepunkt Eilendorf in km 64,900 und dem Personenbahnhof Aachen-Rothe Erde in km 67,360 die Erweiterung des Bahnkörpers für ein drittes Gleis vorgesehen. Im Rahmen der Realisierung eines gesamteuropäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes ist der Ausbau der Eisenbahnstrecke Köln – Aachen – Bundesgrenze Deutschland/Belgien (ABS 4) ein wichtiges Teilstück der West-Ost-Magistrale Paris - Brüssel – Köln – Amsterdam/London. Der Ausbau erfolgt in drei Ausbauabschnitten. Der Ausbauabschnitt II sieht einen punktuellen Ausbau der bestehenden Infrastruktur im Abschnitt Düren – Aachen vor. In der ersten Baustufe des 2. Ausbauabschnittes werden qualitätssteigernde Maßnahmen in den Abschnitten Eschweiler und Aachen Rothe Erde umgesetzt, die zu einer Verbesserung und Stabilisierung in der Betriebsführung führen werden. Die Tiefbauarbeiten umfassen die Erweiterung des Bahnkörpers für das Gleis 113 mit Anpassung der Böschungen und Entwässerungsanlagen. Die bestehenden Böschungen werden aufgrund ihrer Neigung auf beiden Seiten mit Spritzbeton gesichert und um Eingriffe zu minimieren mit einem Neigungswinkel von ca. 70° hergestellt. Die vorhandene Tiefenentwässerung zwischen km 65,100 und km 65,300 wird an die neue Gleislage angepasst, im Bereich der Gleisverlängerung bzw. der Bahnkörpererweiterung erfolgt ein Neubau der Entwässerung. Im Zuge der Baumaßnahme werden drei neue Schallschutzwände (Lärmschutzanlagen) errichtet. Im km 65,615 erfolgt die Anpassung des vorhandenen Kreuzungsbauwerkes, welches unter den bestehenden Gleisen bereits erneuert wurde. Die Gründung der neuen Widerlager erfolgt auf Großbohrpfählen. Der Oberbau wird in den Bereichen, in denen die Gleislage erheblich vom Bestand abweicht, erneuert. Es werden 2 Weichen zurückgebaut und insgesamt 10 Weichen neu errichtet.

Erbrachte Leistungen

  • Abfallbeauftragter nach § 59 KrWG
  • Abfallmanagement
  • Erstellung Entsorgungskonzept und Beprobungsplan
  • Probennahme gemäß LAGA PN98
  • Bewertung der Untersuchungsergebnisse, Einstufung der Aushub- und Abbruchmaterialien

Breklum / Bredstedt

Bauvorhaben: Ersatzneubau der 3 EÜs in Breklum/Bredstedt - EÜ Maadeweg, EÜ Kirchenstraße, EÜ Drelsdorfer Straße auf der Strecke 1210.

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme

Im Auftrag der DB Netz AG, Regionalbereich Nord ist im Rahmen des Projektes „Ersatzneubau - drei Brückenbauwerke in Breklum/ Bredtstedt“ die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen EÜ Maadeweg, EÜ Kirchenstraße und EÜ Drelsdorfer Straße auf der eingleisigen Strecke 1210 Bredstedt - Husum geplant. Die Brückenbauwerke (EÜ) werden ab August 2018 als massive standardisierte Rahmenbauwerke nach Ril 804.9040 neben der Eisenbahnstrecke gefertigt und dann in einer Sperrpause im April 2019 eingeschoben. Für ihre Herstellung werden Baugruben für die Herstelllage und für den Verschub benötigt. In der Sperrzeit müssen die vorhandenen Brückenbauwerke abgebrochen, Bodenaustausch gemäß Bodengutachten ausgeführt, die Brückenbauwerke eingeschoben und der Oberbau wieder eingebaut werden. Zusätzlich zu den Ersatzneubauten der Brücken müssen die vorhandenen Straßenanlagen abgesenkt werden, um die vorhandenen Durchfahrtsmaße unterhalb der Brücke wiederherstellen zu können. Weiterhin muss an der EÜ Maadeweg ein vorhandener Durchlass ausgetauscht werden.

Erbrachte Leistungen

  • Abfallbeauftragter nach § 59 KrWG
  • Abfallmanagement
  • Erstellung Entsorgungskonzept
  • Probennahme gemäß LAGA PN98
  • Bewertung der Untersuchungsergebnisse, Einstufung der Aushub- und Abbruchmaterialien
  • Elektronisches Nachweisverfahren für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle
  • Geotechnische Prüfungen und Dokumentation der Bauwerkshinterfüllung

Billhorner Deich

Bauvorhaben: Erneuerung Eisenbahnüberführung (EÜ) Billhorner Deich und Modernisierung der S-Bahn-Station Rothenburgsort im Rahmen des Programms zur Steigerung der Haltestellenattraktivität (PSH).

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme

Im Auftrag der DB Netz AG, Regionalbereich Nord, Hammerbrookstraße 44 in 20097 Hamburg und der DB Station & Service AG, Regionalbereich Nord, Hachmannplatz 16, 20099 Hamburg ist die Erneuerung der Eisenbahnüberführung (EÜ) Billhorner Deich sowie die Modernisierung der S-Bahn-Station Rothenburgsort im Rahmen des Programms zur Steigerung der Haltestellenattraktivität (PSH) an der S-Bahn-Strecke 1244 Hamburg Hbf. - Aumühlen in km 3,395 – 3,824 und der Fernbahnstrecke 6100 Berlin Spandau –Hamburg Altona in km 282,810 – 283,200 vorgesehen. Mit der Inbetriebnahme des Hamburger Hauptbahnhofes (Hmb-Hbf.) im Jahre 1906 wurden alle bisher sternförmig angeordneten Bahnhöfe aufgelöst. Die Anbindung der zu- und abgehenden Strecken an den Hmb-Hbf. war mit der Errichtung vieler Brückenbauwerke verbunden. Demzufolge steht eine Vielzahl von Eisenbahnbrücken wegen Überschreitung ihrer theoretischen Nutzungsdauer, insbesondere aber wegen ihres schlechten Zustandes zur Erneuerung an. Zu diesem Brückenerneuerungsprogramm in Hamburg zahlen sieben Brücken der Strecke 1244 (S-Bahn) zwischen Hmb-Berliner Tor und Hmb-Rothenburgsort Ziel der Erneuerung dieser sieben Brückenbauwerke und Anpassung des Bahndammes ist die Wiederherstellung der Betriebsqualität und die Vermeidung weiterer Qualitätseinbrüche. Unterdessen ist die Fahrbahn auf den Brücken nach Regelaufbau herzustellen. Für die EÜ Billhorner Deich ist ein Ersatzbauwerk in Form von neuen Überbauten und Unterbauten inkl. Gründungen zu erstellen. Infolge des Standortes der EÜ, die unmittelbar an die Empfangshalle des S-Bahn-Haltepunktes Rothenburgsort angrenzt, wird eine Teilerneuerung des Bahnsteigzugangs (Empfangshalle) als Folgemaßnahme erforderlich.

Erbrachte Leistungen

  • Abfallbeauftragter nach § 59 KrWG
  • Abfallmanagement
  • Erstellung Entsorgungskonzept
  • Probennahme gemäß LAGA PN98
  • Bewertung der Untersuchungsergebnisse, Einstufung der Aushub- und Abbruchmaterialien
  • Elektronisches Nachweisverfahren für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle
  • Geotechnische Prüfungen und Dokumentation der Bauwerkshinterfüllung

Hannover - Kassel

Bauvorhaben: Erneuerung Schnellfahrstrecke (SFS), Hannover – Kassel, Strecke 1733, Bahn-km 8,5170 bis km 97,200, 1. Bauabschnitt.

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme

Kompletterneuerung der Strecke Hannover-Würzburg nach fast 30 Jahren Hochgeschwindigkeitsverkehr. Vier Bauphasen, drei Schwerpunkte, drei Bundesländer. 1991 ging auf der Strecke Hannover–Würzburg der erste Hochgeschwindigkeitszug auf die Reise und läutete damit eine völlig neue Qualität des Bahnfahrens ein. Nach über einem viertel Jahrhundert verlässlichem Betrieb braucht die „alte Dame“ eine Frischekur für Gleise, Weichen und Sicherungstechnik, damit sie auch für kommende Generationen weiter ihren Dienst tun kann. Bei dieser Größenordnung ist dies allerdings nicht von heute auf morgen zu erledigen. Daher hat die Bahn insbesondere mit Blick auf die Reisenden das Baupensum in vier Phasen gegliedert.

  1. Abschnitt Hannover–Göttingen: 11. Juni bis 14. Dezember 2019
  2. Abschnitt Göttingen–Kassel: 23. April bis 15. Juli 2021
  3. Abschnitt Fulda–Würzburg: 2022 (konkrete Konzepte noch in Planung)
  4. Abschnitt Kassel–Fulda: 2023 (konkrete Konzepte noch in Planung)

1. Bauabschnitt:
Die DB Netz AG, Regionalbereich West plant die Erneuerung von Gleisabschnitten und Weichen sowie den Rückbau und Lückenschlüsse von Weichen auf der zweigleisigen Strecke 1733 Hbf. Hannover – Hbf. Würzburg von Bahn km 8,517 bis km 97,200 in den Landkreisen Hannover, Hildesheim, Northeim und Göttingen im Bundesland Niedersachsen. Die geplanten Arbeiten auf der Strecke 1733 umfassen die Erneuerung der Gleise auf freier Strecke im Fließbandverfahren auf einer Länge von ca. 113.658 m. Die Erneuerung der Gleise sowie der Bettung auf freier Strecke in konventioneller Art auf einer Länge von ca. 5.948 m. Die Erneuerung der Gleise sowie der Bettung im Bereich der Tunnel auf konventioneller Art auf einer Länge von ca. 28.105 m. Auf freier Strecke wird das Bettungsmaterial in einer Länge von 101.116m per Bettungsreinigungsmaschine recycelt. Im Bereich der Bauwerke wird auf freier Strecke über eine Länge von 12.167 m die Bettung erneuert. Zudem soll im Rahmen der Arbeiten eine Eingleisstelle im Überholbahnhof Escherde geschaffen und der Gleisanschluss Gl. 425 Han-Wülfel um 110m verlängert werden. Weiterhin werden 6 Weichen zurückgebaut und 47 Weichen sowie 2 Schienenauszüge erneuert.

Erbrachte Leistungen

  • Abfallbeauftragter nach § 59 KrWG
  • Abfallmanagement
  • Erstellung Entsorgungskonzept
  • Probennahme gemäß LAGA PN98
  • Bewertung der Untersuchungsergebnisse, Einstufung der Aushub- und Abbruchmaterialien
  • Probennahme, Kontrolle und Dokumentation von Wasserproben, Behördliche Auflagen der LKS Hildesheim und Göttingen

Gerolstein

Bauvorhaben: Umgestaltung der Verkehrsstation Gerolstein an der Strecke 2631 Hürth-Kalscheueren – Ehrang in Bahn-km 101,0+50.

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme

Im Auftrag der DB Station & Service AG, Bau und Anlagenmanagement ist die Umgestaltung der Verkehrsstation Gerolstein auf der alternierend ein- und zweigleisigen, nicht elektrifizierten Strecke 2631 Hürth-Kalscheuren – Ehrang in Bahn-km 101,0+50 in der Stadt Gerolstein, Landkreis Vulkaneifel im Bundesland Rheinland-Pfalz geplant. Die Verkehrsstation Gerolstein besteht aus 3 Bahnsteigen, dem Hausbahnsteig 1 (Gleis 1), dem Mittelbahnsteig 2 (Gleis 2 / 3) sowie dem Mittelbahnsteig 3 (Gleis 4 / 5). Im Rahmen der Modernisierungsarbeiten soll der barrierefreie Zugang zu den Mittelbahnsteigen über eine dreifeldrige Stahlfachwerkkonstruktion (Personenüberführung) inkl. Aufzüge und Taktiler Leitsysteme geschaffen werden.

Erbrachte Leistungen

  • Abfallbeauftragter nach § 59 KrWG
  • Abfallmanagement
  • Erstellung Entsorgungskonzept und Probennahmeplan
  • Probennahme gemäß LAGA PN98
  • Bewertung der Untersuchungsergebnisse, Einstufung der Aushub- und Abbruchmaterialien

Laar-Emlichheim

Bauvorhaben: Neubau von 12 Windkraftanlagen, WP „Emlichheim“, D-49824 Laar-Emlichheim.

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme

Der Windpark „Emlichheim“ liegt im Nordwesten Deutschlands in der Grafschaft Bentheim in Laar. Die 18 Jahre alten Windkraftanlagen wurden im Rahmen des so genannten „Repowering“, ausgeführt von der Betreibergesellschaft BVT Windpark Emlichheim GmbH & Co. KG, durch neue leistungsfähigere Anlagen der Firma Enercon GmbH & Co. KG ersetzt. Da die Neuanlagen vom Typ E 115 mit einer Nabenhöhe von 149 Metern doppelt so hoch ausgelegt sind, werden pro Anlage neue Fundamente mit jeweils rund 1200 Tonnen Stahlbeton angelegt. Die notwendigen Baugruben mit mehr als 30 Metern Durchmesser und bis zu sechs Metern Tiefe stellen eine besondere Herausforderung dar, da die Umgebung viele wasserführende Drainagegräben und einen hohen Grundwasserstand aufweist.

Erbrachte Leistungen

  • Kontrollprüfungen von Materialeigenschaften
  • Statische Lastplattendruckversuche nach DIN 18134
  • Dynamische Lastplattendruckversuche nach TP-BF-StB-B 8.3
  • Leichte Rammsondierungen („Künzelungen“) nach DIN 4094

Werlte

Bauvorhaben: Rückbau eines Sozialgebäudes an Halle 7, Fahrzeugbau Krone, Werlte.

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme

Im Auftrag der Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG soll das Sozialgebäude an der Halle 7 auf dem Gelände der Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG in der Bernard-Krone-Straße 1 in 49757 Werlte zurückgebaut werden. Bei dem Sozialgebäude handelt es sich um einen zweistöckigen Massivbau mit einer Trapezblechverkleidung auf einer Fläche von 315,00 m². Der Innenraum umfasst zwei Treppenhäuser, zwei Wasch- und Sanitärräume sowie einen Versorgungsraum und mehrere Büroräume.

Erbrachte Leistungen

  • Begehung und Erfassung der Abfallarten- und Mengen
  • Aufstellen von Beprobungsplänen
  • Begehung und Probenahme von schadstoffverdächtigen Baustoffen
  • Untersuchung auf Schadstoffe
  • Bewertung der Untersuchungsergebnisse
  • Erstellung von Schadstoffkatastern mit Handlungsempfehlungen

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